Wie lange verwendet man Zwischenraumbürsten?

Beitrag vom 20 März 2011

Anfangs werden Sie den Zwischenraum nicht immer auf Anhieb treffen und das Bürstchen verbiegt sich. Gute Zwischenraumbürsten kann man wieder zurückbiegen und muss sie nicht direkt wegwerfen.

Ansonsten entscheidet der Zustand der Borsten. Wenn Sie eine Bürste für alle Zwischenräume verwenden halten sie erfahrungsgemäß 8-10 Tage, verwenden Sie 2 Größen etwa doppelt so lange.

Auch hier gilt: Nicht an der falschen Stelle sparen. Eine zu lange verwendete Zwischenraumbürste reinigt nicht mehr sondern entfernt nur noch Speisereste wie ein Zahnstocher. Und mit dem “nackten” Draht können Sie unter Umständen sogar die Zahnsubstanz beschädigen.

Zwischenraumbürsten – die Qual der Wahl?

Beitrag vom 19 März 2011

Bei kaum einem Mundhygienehilfsmittel sind die Unterschiede größer als bei Zwischenraumbürsten. Ausgerechnet bei der wichtigsten Bürste in unserem Prophylaxekonzept.

Viele haben zu kurze und zu wenige Borsten, viele einen viel zu dicken Draht innen drin. Wir haben sie alle ausprobiert für sie und das Ergebnis war eindeutig. Nur ein Produkt hat alle unsere Anforderungen erfüllt.

Zwischenraumbürsten gibt es in über 20 Größen. Wir suchen die richtigen Größen für Sie aus. Damit sie gut reinigen statt sie zu verletzen. Damit sind Sie auf der sicheren Seite.

Die Größe muss auch immer wieder mal neu angepasst werden. Zahnfleisch dass gesund wird schwillt ab und es passt eine andere Größe in den Zwischenraum.

Überlassen Sie die richtige Auswahl den Profis. Kaufen Sie nicht die Erstbeste.

idb richtig

Weiche Zahnbürste – egal welche?

Beitrag vom 11 März 2011

Weiche Zahnbürsten empfehlen wir für die glatten Flächen der Zähne und für die Kauflächen. Die Guten unter Ihnen reinigen sehr gut und verletzen Zahn und Zahnfleisch nicht.

Aber nicht jeder weiche Zahnbürste ist wirklich weich.

Und nicht jede weiche Zahnbürste reinigt gründlich.

Deshalb lassen Sie sich von uns beraten.

Benötigt man Mundspüllösungen?

Beitrag vom 8 März 2011

Diese Frage ist nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantwortet.

Es gibt Situationen, da sind sie sinnvoll. Hier zählt individuelle Analyse und Beratung. Hier ein paar Beispiele:

Ja. Mundspüllösungen können unterstützend sinnvoll sein bei Patienten mit eingeschränkter Geschicklichkeit. Sei es im hohen Alter, sei es der gebrochene Arm nach einen Skiunfall.

Ja. Bei einer hochgradig mit Bakterien belasteten Zahnfleischerkrankung kann eine desinfizierende Lösung begleitend zur ersten Behandlungsphase sinnvoll sein.

Ja. Bei stark erhöhtem Kariesrisiko kann eine Fluoridlösung helfen die weitere Ausbreitung der Karies einzudämmen.

Ja. Sie neigen zu Erosionen? Das sind Defekte vorwiegend am Zahnhals durch zu hohe Säurebelastung. Auch hier gibt es spezielle Mundspüllösungen. Aber langfristig hilft hier nur eine Umstellung der Ernährungs- und Trinkgewohnheiten.

Nein. Eine Universallösung, die für alle gut ist gibt es nicht.

Nein. Nicht jeder benötigt eine Mundspüllösung. Bei weitem nicht! Auch wenn die Werbung gelegentlich kleine Wunder verspricht.

Und Nein. Eine Mundspüllösung ersetzt das Putzen nicht.

Vertrauen Sie auf unsere Beratung.

Wozu eine Einbüschelbürste?

Beitrag vom 26 Februar 2011

Die Einbüschelbürste ist ideal für den Zahnhals, also den Übergang von Zahn und Zahnfleisch. Sie reicht bis in die Zwischenräume und ist extrem einfach anzuwenden. Das geht sogar ohne in den Spiegel zu schauen. Außerdem reinigt sie auch verschachtelt stehende Zähne, an die Sie mit anderen Zahnbürsten nicht herankommen. Also noch eine Bürste?

Ja. Einmal am Tag. Einfach aber effektiv.

Und was wird aus meiner elektrischen Zahnbürste?

Beitrag vom 15 Februar 2011

Elektrische Zahnbürsten sind gut für die glatten Flächen der Zähne außen und innen und auf der Kaufläche. Voraussetzung ist aber, dass Sie nicht feste drücken, dass Sie weiche Bürstenköpfe kaufen und diese auch häufig wechseln. Sie kann auch sehr hilfreich sein bei Patienten, die krankheits- oder altersbedingt nicht mehr so geschickt sind.

Sonst überwiegen die Nebenwirkungen der elektrischen Zahnbürste: Sie putzen das Zahnfleisch weg und verletzen den besonders empfindlichen Zahnhals, das ist der Bereich, an dem der Zahn im Zahnfleisch verschwindet. Und das ist auch der Bereich an dem Zähne empfindlich sind gegen heiss, kalt, süß oder sauer.

Wenn Sie also sehr sanft mit ihr putzen, können Sie die elektrische Zahnbürste weiter nutzen.

Aber das Wichtigste bleibt die Zwischenraumbürste.

Und was ist mit der Zahnseide?

Beitrag vom 11 Januar 2011

Zahnseide ist gut. Und wir freuen uns über jeden, der regelmäßig mit Zahnseide arbeitet, denn er ist ja bereits motiviert Zwischenräume zu reinigen.

Aber das Bessere ist des Guten Feind und in den Zwischenräumen reinigen Bürsten besser. Zahnseide ist gut um Speisereste zu entfernen und auch für besonders enge Zwischenräume, in die auch die kleinste Bürste nicht hineinpasst.

Als zusätzliches Hilfsmittel ist Zahnseide also herzlich willkommen. Aber sie spielt keine Hauptrolle mehr.

Hauptsache Zahnbürste?

Beitrag vom 9 Januar 2011

Wir alle sind so aufgewachsen. Von Kindesbeinen an ist Mundhygiene für uns gleichbedeutend mit Bürsten mit der Zahnbürste. Manche haben gezeigt bekommen wie, manche putzen einfach so wie sie es für richtig halten.

Reinigen zwischen den Zähnen wird oft noch als Luxus empfunden.

Ist das richtig? Nein – in den Zwischenräumen entstehen die meisten Krankheiten.

Hauptsache Zwischenraumbürste!

die kleine Revolution im Kopf